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Lästermaul

Kotz dich mal aus Baby!

50-Jähriger in Münchner S-Bahnhof zu Tode geprügelt

13.09.09 (Allgemein)

Nach dem tödlichen Angriff auf einen 50-Jährigen in der Münchner S-Bahn hat die Staatsanwaltschaft gegen die zwei mutmaßlichen Täter Haftbefehl wegen Mordes beantragt. Es handle sich nach Auffassung der Ermittler um einen Mord aus niedrigen Beweggründen, sagte Staatsanwalt Laurent Lafleur in München vor Journalisten. Demnach hätten die 17 und 18 Jahre alten Tatverdächtigen am Samstag dem Geschäftsmann tödliche Schläge und Tritte verpasst, weil er vier Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren vor einem Erpressungsversuch beschützen wollte.


 in 50-Jähriger in Münchner S-Bahnhof zu Tode geprügelt

Das Tatopfer habe sich besonnen und vorbildlich verhalten und sei aus Rache dafür getötet worden, sagte Lafleur weiter. Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) bekräftigte aus Anlass des Falls die CSU-Forderung, dass 18-jährige Straftäter immer nach dem Erwachsenenstrafrecht verurteilt werden. Nach dem derzeitigen Recht kann bei 18- bis 21-Jährigen auch Jugendstrafrecht angewandt werden. “Es geht selbstverständlich auch um die Sühne für den Fall”, erklärte Merk zur Begründung der Forderung. Sie äußerte sich entsetzt über die Rohheit des Angriffs. Zur Abschreckung mutmaßlicher Täter forderte Merk außerdem die Videoüberwachung auch auf S-Bahnen auszudehnen.

Der Mann sei durch den Angriff zu Boden gegangen, berichtete der Sprecher der Münchner Polizei, Andreas Ruch. Er sei mit dem Kopf aufgeschlagen und “hat sich nicht mehr gerührt”. Der von Augenzeugen schnell alarmierte Notdienst und später die Ärzte im Krankenhaus hätten den 50-Jährigen nicht retten können. Er starb am Abend im Krankenhaus.

Bei dem Streit in der S-Bahn ging es den Angaben zufolge um Geld. Die beiden Täter drohten den jüngeren Jugendlichen mit Schlägen, wenn sie nicht ihr Geld herausrücken würden.

Der Tod des 50-Jährigen erinnert an einen ähnlichen Vorfall in München Ende 2007. Damals schlugen zwei Jugendliche auf einen 76-jährigen Rentner ein, nachdem dieser einen von ihnen aufgefordert hatte, seine Zigarette in der U-Bahn wieder auszumachen. Der Mann wurde lebensgefährlich verletzt, die beiden Täter wurden im Juli 2008 zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt.

2 Kommentare

  • 1
    soko gesellschafts verfall:

    also jeder der andere information hat korrigiert mich bitte aber warum höre ich immer wieder solche sachen aus münchen
    nicht aus köln hamburg frankfurt oder berlin wo wirklich jede menge scheisse passiert wie ich bei letzteren selbst bestätigen kann. von totschlag bzw mord an älteren in den öffent. verkehrsmitteln ist entwder nichts oder hört man nichts und glaubt mir der berliner kurier würde jede noch so kleine kacke in der hinsicht ans tageslicht zerren.
    jeder andere ansicht information besonders aus berlin bitte posten

  • 2
    admin:

    weil in münchen einfach die kaputten wohnen ,ganz einfach,

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